Gedøns & so

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25/07/2015
von Olli
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Liebes Tagebuch… [24.07.2015]

Gestern fuhr ich mal wieder mit der Bahn nach Kiel. Im Gegensatz zu meiner Fahrt, die ich im letzten Post beschrieb, war Diese eher unspektakulär aber definitiv schöner.

Der ICE 90 kam überpünktlich (10 Minuten zu früh) in Würzburg an. Das gab es auch noch nicht oft. Mein üblicher Platz an einem Vierertisch war schnell eingenommen und das erste Getränk bestellt. Nach einigen Minuten gesellten sich 2 Junge Männer zu mir, die auf dem Weg nach Hamburg waren. Anfängliches Schweigen wurde relativ Schnell gebrochen und wir unterhielten uns nett über Gott und die Welt die Bahn und die Vorteile des Bordbistros.

Als in Hannover der Bruder des Einen dazu stieß, kam recht schnell Kneipenatmosphäre auf, die bis hin zu lustigen Gesängen führte. Die anderen Gäste versuchten zwanghaft uns zu ignorieren, was sich aber als unmöglich heraus stellte. Elf (!) Strophen “auf der schwäbischen Eisenbahn” kann man einfach nicht ignorieren. :)

Wegen uns hätte die Fahrt ruhig noch länger dauern können, denn das Bier schmeckte hervorragend.

Fazit des Fahrt: Es gibt doch noch nette und lustige Leute.

P.S.: bestellt euch immer ein großes Pils, das kleine rechnet sich nicht.

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06/06/2015
von Olli
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und Olli, wie war eigentlich deine Fahrt nach Kiel?

Schön, dass du fragst…

Kapitel 1: ICE

Mein Zug sollte eigentlich um 18:30 Uhr in Würzburg abfahren.
Das klappte leider nicht. Oberleitungsschäden oder sowas.
Naja, hatte ich wenigstens Zeit für´n Burger.
Mit knapp 50 Minuten Verspätung trudelte mein ICE endlich ein und ich nahm meinen Stammplatz im Bordbistro ein und gönnte mir das eine und andere Bierchen.

 

 

Das ich durch die Verspätung meinen Anschluss in Hamburg verpasste, hat mich nur leicht genervt. Der RE nach Kiel fährt ja stündlich.

Kapitel 2: Hauptbahnhof Hamburg

Am Serviceschalter der Bahn waren die Mitarbeiter ziemlich überarbeitet. Meine Frage, welchen den Zug ich jetzt nehmen sollte, wurde mit “Pff, weiss auch nich. Hier, Fahrgastrechte-Formular” beantwortet. Alles klar, danke fürs Gespräch. Noch schnell Eine rauchen und ein lauwarmes Bier aus dem Rucksack, dann in den Zauberzug nach Kiel.

Kapitel 3: People of Regionalbahn

Wer schon mal Freitag Nacht mit der Bahn unterwegs war, kennt es sicher: es gibt seltsame Menschen auf diesem Planeten. Auf den spargelförmigen Glatzkopf, der 1988 geboren wurde (zumindest hatte er ne 88 auf den Unterarm tätowiert. Vermutlich sein Geburtsjahr.) möchte ich hier gar nicht eingehen. Das Pärchen schräg gegenüber ist allerdings einen Satz wert. ER: setzt sich, trinkt Wasser, liest Zeitung. SIE: Setzt sich, legt ihren Kopf auf die Handtasche, steht auf, setzt sich auf einen anderen Platz, steht wieder auf, setzt sich wieder auf den ursprünglichen Platz. Einige Minuten später nimmt die Trulla nen Gefrierbeutel mit Schminkzeug aus der Handtasche, schaut den Krempel an, leert den Krempel in die Handtasche, stopft den Gefrierbeutel in die Tasche.

Was soll ich sagen, Sie hat´s getan. Einfach mal in ne Plastiktüte gekotzt.

Das war dann der perfekte Moment meinen Krempel zu packen und in Richtung Zugtür zu gehen. Wir hatten ja nur noch ein paar Minuten bis nach Kiel.

Kapitel 4: Sperrung

Vollgepackt stand ich also an der Zugtüre, die Kippe schon im Mundwinkel. Da meldete sich der Zugführer: “Der Kieler Hauptbahnhof wurde von der Bundespolizei gesperrt. Der Grund dafür ist eine suizidgefährdete Person, die erst noch gefunden werden muss. Der komplette Zugverkehr wurde eingestellt.” Na super. Nur noch ein paar Meter zum Ziel und dann sowas. Nach einigen Minuten merkte man den Fahrgästen an, wie die Stimmung immer schlechter wurde. Typ steht von seinem Platz auf, setzt sich auf den Platz gegenüber der Toilette, brüllt rum, dass es stinkt, knallt die Toilettentür zu, geht wieder. Anderer Typ testet, ob die Zugtür vielleicht auf geht. Wenn einmal drücken nicht hilft, vielleicht dann zweimal, oder dreimal, oder hundertmal… Vielleicht mal gegen die Tür treten? Mh, hilft auch nicht.


Es kam schon bei Twitter die Frage, ob ich vielleicht das Entertainmentpaket der Bahn gebucht hätte.
Auf jeden Fall kam ich dann mit insgesamt 2 Stunden Verspätung in Kiel an. Noch kurz mit den anderen genervten Leuten um ein Taxi prügeln und nach Hause.
Ich sags euch: sowas brauch ich nicht jedes Wochenende.
Am Sonntag geht´s wieder zurück in Richtung Süden. Mal schauen was da alles passiert…

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02/06/2015
von Olli
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Frisky – Behind the Scenes

Simon Bolz shooting the book “Frisky“.

“Für seinen ersten Bildband »Frisky« hat der Frankfurter Fotograf Simon Bolz der weiblichen Erotik ein Denkmal gesetzt.
Über zwei Jahre Arbeit steckte er in dieses Fotobuch.
Der großformatige Bildband in seidenmattem Bilderdruck ist auf 1.000 Exemplare limitiert.”

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17/04/2015
von Olli
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Mein Bordbistro und ich

Nachdem wir seit knapp 20 Monaten eine Fernbeziehung führen, hab ich inzwischen schon die eine und andere Stunde in Zügen der deutschen Bahn verbracht. Und ich muss sagen, dass die Fahrten besser sind als Ihr Ruf.
Mal abgesehen von einigen Verspätungen und Zugausfällen (Unwetter, Baustellen an Feiertagen!?) lief bis jetzt fast alles reibungslos und ich bin auch beinahe immer am Ziel angekommen.
Dank Bahncard, Sparpreisen und Treuepunkten sind meine Fahrten im ICE auch meistens bezahlbar. Alternativen wie ein Wochenendticket oder der Fernbus kommen bei nur im äußersten Notfall in Frage. Dafür ist mir meine Zeit zu schade.
So sitz ich (wie auch in diesem Augenblick) entspannt im Bordbistro*, mache Krempel am Computer, höre Musik und trinke dabei ein Bierchen. Wenn jetzt noch das WLan bzw. der Handyempfang besser wird, ist alles perfekt.

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[*ich sitze immer im Bordbistro, weil man dort immer einen Platz bekommt und ein großes Pils billiger ist als eine Sitzplatzreservierung :D]

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16/04/2015
von Olli
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[Kommentar] Tankstellenhmpft

Heute muss ich mal ein bisschen schimpfen:
Rohöl wird ja bekanntlich an der Börse gehandelt. Dadurch ist es selbstverständlich, dass der Preis für Rohöl (und damit auch für Benzin und Diesel) ständigen Schwankungen ausgesetzt ist. Da Rohöl in Dollar gehandelt wird, spielt natürlich auch der Euro-/Dollarkurs eine Rolle.
Das deshalb die Verkaufspreise an den Tankstellen schwanken, dürfte auch jedem klar sein.

Doch die Preisdifferenzen, die die Tankstellen (egal ob Marke oder freie Tankstelle) Ihren Kunden zumuten sind ein Witz. Schwankungen von 12 Cent pro Liter sind keine Seltenheit mehr. Aber auch geringere Schwankungen von 4-5 Cent pro Liter kommen mehrmals täglich vor und nerven die Verbraucher.

Fakt ist, dass es dafür keinen Grund gibt.

Die Einkaufspreise für Diesel und Benzin schwanken in der Regel einen Cent am Tag hin und her. In extremen Fällen auch mal ein bisschen mehr. Diese Ausnahmen passieren aber auch nur ein- bis zweimal im Jahr.
Wer das selbst mal sehen möchte, sollte einfach mal die Verkaufspreise von Heizöl und Diesel auf diversen Internetplattformen über mehrere Tage vergleichen.

Meiner Meinung nach, ist die Preispolitik an vielen deutschen Tankstellen eine einzige Verarsche.

Danke.

[Ich würde gerne genauer auf das Thema eingehen und einige Beispiele nennen, aber Datenschutz und Verschwiegenheitserklärung und so.]

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15/04/2015
von Olli
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arme Sau und alter Glückspilz

Wenn (so wie momentan) dauernd irgendetwas schief läuft und ich am liebsten alles abfackeln und wegsprengen würde, frage ich mich immer, was ich nur verbrochen habe. Was habe ich angestellt, dass dauernd irgend ein Scheißdreck (meistens geschäftlicher Natur) passiert. Vielleicht war ich ja im letzten Leben ein böser Mensch. Karma und so.
Doch dann sehe ich meine Herzallerliebste und denke mir:
“Alter, du bist schon’n Glückspilz.”

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<3

Adobe-Dreamweaver-CS6

11/01/2015
von Olli
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Samstag Abend

Gestern erst habe ich die letzte Note meines Fernstudiums Studienlehrgangs zum Multimedia-Designer bekommen. Und damit ich das Erlente nicht gleich wieder vergesse, hab ich mir den heutigen Abend mit Dreamweaver um die Ohren gehauen. Fertig ist noch lange nichts, aber ich mache Fortschritte. Jeder Profi würde vermutlich die Hände über dem Kopf zusammen schlagen, wenn er sich den Code betrachtet, aber ich bin doch fast ein wenig Stolz.

Übung macht den Meister. Deshalb war es bestimmt nicht der letzte Abend, den ich so verbringe.

Unbenannt

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