Gedøns & so

2013-04-21 17

10/01/2016
von Olli
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2016

Das neue Jahr ist wieder in vollem Gange und der Alltag hat uns mehr oder weniger wieder zurück. Bei Vielen, die sich mal wieder gute Vorsätze vorgenommen haben, sind eben Diese schon wieder vergessen.

Ich habe mir für 2016 genau 2 Vorsätze vorgenommen, die ich auch ernsthaft versuche umzusetzen.
Zum einen will ich dieses Jahr mal wieder anfangen Comics zu lesen. Jetzt nicht unbedingt so hippes Zeug wie Deadpool, Batman und wie der ganze Nerdkrempel heißt, sondern erstmal das richtig coole Zeug wie Micky Maus und Co.
Hier hab ich den Anfang gemacht und mir das Micky Maus-Sonderheft „Umweltschutz“ gekauft. Als erklärtes Ziel hab ich mir hier gesetzt, dass ich mindestens ein Heft pro Monat kaufe (und natürlich auch lese). bild

Mein zweiter Vorsatz für 2016 betrifft mal wieder die Fotografie. Ich will versuchen dieses Jahr mehr zu fotografieren. Doch nicht nur mehr, sondern auch anders. Meine Fotografie soll dieses Jahr ein wenig mehr in Richtung Menschen gehen. Es soll das eine oder andere Shooting zu meinem üblichen Geknipse dazu kommen. Hier ist allerdings noch nichts wirklich spruchreif. Man darf aber gespannt sein, was sich hier in 2016 so ergibt.

So, das wars auch schon mit meinen Vorsätzen für dieses Jahr. Sollte zu schaffen sein, nein?

Im obigen Text fehlen natürlich noch einige Ziele/Dinge / Zeug, die ich machen will, allerdings haben Diese hier entweder nichts zu suchen oder sind einfach nicht auf 2016 beschränkt bzw. es sind noch Dinge aus den letzten Jahren.

Cheers.

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25/07/2015
von Olli
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Liebes Tagebuch… [24.07.2015]

Gestern fuhr ich mal wieder mit der Bahn nach Kiel. Im Gegensatz zu meiner Fahrt, die ich im letzten Post beschrieb, war Diese eher unspektakulär aber definitiv schöner.

Der ICE 90 kam überpünktlich (10 Minuten zu früh) in Würzburg an. Das gab es auch noch nicht oft. Mein üblicher Platz an einem Vierertisch war schnell eingenommen und das erste Getränk bestellt. Nach einigen Minuten gesellten sich 2 Junge Männer zu mir, die auf dem Weg nach Hamburg waren. Anfängliches Schweigen wurde relativ Schnell gebrochen und wir unterhielten uns nett über Gott und die Welt die Bahn und die Vorteile des Bordbistros.

Als in Hannover der Bruder des Einen dazu stieß, kam recht schnell Kneipenatmosphäre auf, die bis hin zu lustigen Gesängen führte. Die anderen Gäste versuchten zwanghaft uns zu ignorieren, was sich aber als unmöglich heraus stellte. Elf (!) Strophen “auf der schwäbischen Eisenbahn” kann man einfach nicht ignorieren. :)

Wegen uns hätte die Fahrt ruhig noch länger dauern können, denn das Bier schmeckte hervorragend.

Fazit des Fahrt: Es gibt doch noch nette und lustige Leute.

P.S.: bestellt euch immer ein großes Pils, das kleine rechnet sich nicht.

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06/06/2015
von Olli
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und Olli, wie war eigentlich deine Fahrt nach Kiel?

Schön, dass du fragst…

Kapitel 1: ICE

Mein Zug sollte eigentlich um 18:30 Uhr in Würzburg abfahren.
Das klappte leider nicht. Oberleitungsschäden oder sowas.
Naja, hatte ich wenigstens Zeit für´n Burger.
Mit knapp 50 Minuten Verspätung trudelte mein ICE endlich ein und ich nahm meinen Stammplatz im Bordbistro ein und gönnte mir das eine und andere Bierchen.

 

 

Das ich durch die Verspätung meinen Anschluss in Hamburg verpasste, hat mich nur leicht genervt. Der RE nach Kiel fährt ja stündlich.

Kapitel 2: Hauptbahnhof Hamburg

Am Serviceschalter der Bahn waren die Mitarbeiter ziemlich überarbeitet. Meine Frage, welchen den Zug ich jetzt nehmen sollte, wurde mit “Pff, weiss auch nich. Hier, Fahrgastrechte-Formular” beantwortet. Alles klar, danke fürs Gespräch. Noch schnell Eine rauchen und ein lauwarmes Bier aus dem Rucksack, dann in den Zauberzug nach Kiel.

Kapitel 3: People of Regionalbahn

Wer schon mal Freitag Nacht mit der Bahn unterwegs war, kennt es sicher: es gibt seltsame Menschen auf diesem Planeten. Auf den spargelförmigen Glatzkopf, der 1988 geboren wurde (zumindest hatte er ne 88 auf den Unterarm tätowiert. Vermutlich sein Geburtsjahr.) möchte ich hier gar nicht eingehen. Das Pärchen schräg gegenüber ist allerdings einen Satz wert. ER: setzt sich, trinkt Wasser, liest Zeitung. SIE: Setzt sich, legt ihren Kopf auf die Handtasche, steht auf, setzt sich auf einen anderen Platz, steht wieder auf, setzt sich wieder auf den ursprünglichen Platz. Einige Minuten später nimmt die Trulla nen Gefrierbeutel mit Schminkzeug aus der Handtasche, schaut den Krempel an, leert den Krempel in die Handtasche, stopft den Gefrierbeutel in die Tasche.

Was soll ich sagen, Sie hat´s getan. Einfach mal in ne Plastiktüte gekotzt.

Das war dann der perfekte Moment meinen Krempel zu packen und in Richtung Zugtür zu gehen. Wir hatten ja nur noch ein paar Minuten bis nach Kiel.

Kapitel 4: Sperrung

Vollgepackt stand ich also an der Zugtüre, die Kippe schon im Mundwinkel. Da meldete sich der Zugführer: “Der Kieler Hauptbahnhof wurde von der Bundespolizei gesperrt. Der Grund dafür ist eine suizidgefährdete Person, die erst noch gefunden werden muss. Der komplette Zugverkehr wurde eingestellt.” Na super. Nur noch ein paar Meter zum Ziel und dann sowas. Nach einigen Minuten merkte man den Fahrgästen an, wie die Stimmung immer schlechter wurde. Typ steht von seinem Platz auf, setzt sich auf den Platz gegenüber der Toilette, brüllt rum, dass es stinkt, knallt die Toilettentür zu, geht wieder. Anderer Typ testet, ob die Zugtür vielleicht auf geht. Wenn einmal drücken nicht hilft, vielleicht dann zweimal, oder dreimal, oder hundertmal… Vielleicht mal gegen die Tür treten? Mh, hilft auch nicht.


Es kam schon bei Twitter die Frage, ob ich vielleicht das Entertainmentpaket der Bahn gebucht hätte.
Auf jeden Fall kam ich dann mit insgesamt 2 Stunden Verspätung in Kiel an. Noch kurz mit den anderen genervten Leuten um ein Taxi prügeln und nach Hause.
Ich sags euch: sowas brauch ich nicht jedes Wochenende.
Am Sonntag geht´s wieder zurück in Richtung Süden. Mal schauen was da alles passiert…

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02/06/2015
von Olli
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Frisky – Behind the Scenes

Simon Bolz shooting the book “Frisky“.

“Für seinen ersten Bildband »Frisky« hat der Frankfurter Fotograf Simon Bolz der weiblichen Erotik ein Denkmal gesetzt.
Über zwei Jahre Arbeit steckte er in dieses Fotobuch.
Der großformatige Bildband in seidenmattem Bilderdruck ist auf 1.000 Exemplare limitiert.”